12. Wettbewerb Lebendige Antike 2011

Lebendige Antike - Schülerwettbewerb für Berlin und Brandenburg.
Die Aufgaben für die 12. Runde (pdf) wurde im September 2010 bekannt gegeben.

Wir arbeiten an einem Wettbewerbsbeitrag 2011!

Alle Ergebnisse des 11. Wettbewerbs auf einen Blick (pdf)

Sehr zu empfehlen ist für Kandidaten mit exzellenten Lateinkenntnissen eine Teilnahme beim:
Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Internationale Lateinwettbewerbe:
Certamen Ciceronianum Arpinas
Certamen Horatianum
Lebendige Antike
Die Wettbewerbsaufgaben seit 1989




1989: Eine beliebige antike Sage soll nach einem lateinischen Text in einer anderen literarischen oder künstlerischen Gattung wiedergegeben werden (Hörspiel, Zeichnung, Comic, Video o.ä.)


1991: Widerspiegelungen der Antike in Berlin und Umgebung. Zeugnisse für das Nachwirken der lateinischen bzw. griechischen Sprache, Mythologie, Literatur u.ä. im Stadtbild von Berlin und in der weiteren Umgebung sollen aufgespürt, dokumentiert und gedeutet werden.


1993: Non scholae, sed vitae ... ludimus! Entworfen und gestaltet werden soll ein Spiel zu Themen der griechischen oder lateinischen Sprache oder Kultur.

Solch ein Spiel könnte ein Kartenspiel oder ein Brettspiel sein, ein Rate- oder Rätselspiel, ein Geländespiel u.a., jedoch kein szenisches Spiel o.ä. Möglich wäre es auch, ein überliefertes antikes Spiel wieder verfügbar zu machen. Der Gegenstand des Spiels könnte aus den Bereichen Grammatik/Sprache, Geschichte und Kulturgeschichte, Literatur, Mythologie, Landeskunde oder Kunst (Archäologie) stammen.


1995: Eine Zeitung aus dem antiken Rom oder Athen. Entworfen werden soll eine Zeitung oder Illustrierte, bestehend aus einer oder mehreren Seiten, die nach den Rubriken und Darstellungsformen heutiger Printmedien (z.B. Reportage, Kommentar, Nachrichten, Interview, Sportteil, Anzeigenwerbung usw.) gestaltet ist.

Sie soll das Leben in der Antike (Rom, Athen oder andere Zentren der lateinisch- oder griechischsprachigen Welt) zu einem selbstgewählten Zeitpunkt (der auch in mythischer Zeit angesiedelt sein kann) widerspiegeln, wobei nicht jedes Detail historisch belegt sein muß, der Phantasie also ein gewisser Raum gegeben werden darf, die historische Stimmigkeit dennoch gewährleistet sein muß. Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag in deutscher Sprache, wobei Überschriften oder einzelne Teile auch in lateinischer bzw. in griechischer Sprache abgefasst sein können.


1997: Reisen in der Antike - Reisen in die Antike.

Hergestellt werden soll ein Wettbewerbsbeitrag, der entweder für eine Reise in der griechisch-römischen Welt bei einem antiken Publikum wirbt oder heutige Zeitgenossen zu einer Reise in die Gegenwart der Antike, d.h. zu archäologisch interessanten Stätten bzw. in ein Museum einlädt. Der Wettbewerbsbeitrag soll in Form eines Plakats, einer informativen Broschüre, eines Werbeprospektes oder Auszugs aus einem Reisekatalog, eines Exkursionsberichtes, ggf. auch als Reise-Videoclip eingereicht werden. Er soll zum Besuch einer Person, einer Stadt, einer Region oder zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, spektakulären Bauten, Veranstaltungen oder Sammlungen einladen.

Die Reise in die Antike kann beispielsweise als Modell für eine Klassenreise oder Exkursion entworfen sein; als Reise in der Antike soll sie (nach antiken Vorbildern oder fiktiv) zu einem selbstgewählten Zeitpunkt im Einflussbereich des alten Athen oder Rom angesiedelt sein. Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag in deutscher Sprache, wobei Überschriften oder einzelne Teile auch in lateinischer bzw. griechischer Sprache abgefasst sein sollen.


1999: Ein Kalender für das Jahr 2000.

Hergestellt werden soll ein Kalender zur Jahrtausendwende mit Texten aus der römischen oder griechischen Welt bzw. der lateinisch- oder griechischsprachigen Wirkungsgeschichte der Antike.

Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag in der Form eines Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahreskalenders, der lateinische oder griechische Texte (Geflügelte Worte, Zitate, Gedichtanfänge, Lebensweisheiten, Sprichwörter usw.) vorstellt und illustriert oder literarische, archäologische, historische, architektonische oder mythologische Motive antiker Herkunft in Bild und Text realistisch, phantasievoll oder verfremdet darstellt.

Unseren Kalender verdanken wir vor allem der römischen und christlichen Kultur. Das bevorstehende Jahr 2000 gibt Anlaß, über diesen Kalender und die Entstehung unserer Zeitrechnung nachzudenken. Ein Wettbewerbsbeitrag kann auch den Kalender selbst zum Gegenstand der Betrachtung machen.

Kriterien für die Preiswürdigkeit sind: Eigenständigkeit der eingesandten Arbeit, Originalität und Phantasie des Beitrags, innere Geschlossenheit bzw. Vielseitigkeit der Texte und Illustrationen, Qualität der graphischen Aufmachung, gelungene Integration lateinischer und/oder griechischer Sprache.


2001: Begegnung mit Fremden

Hergestellt werden soll ein ausstellungstaugliches Produkt zum Thema Begegnung und Umgang mit Fremden in der lateinisch- oder griechischsprachigen Welt.

Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag, der auf einem oder mehreren selbstgewählten Texten basiert und diese vorstellt, illustriert, aktualisiert und betrachterfreundlich präsentiert. Er soll in Gestalt einer Wandzeitung, einer Posterserie, in Form eines Manuskripts/Typoskripts oder als Internetversion im html-Format (installiert auf der Homepage der eigenen Schule) präsentiert werden und ein Modell bzw. Antimodell für die Begegnung mit Fremden in Antike, Mittelalter oder früher Neuzeit anbieten.

Ausgangspunkt sollte eine aussagekräftige Schrift- oder auch Bildquelle aus der antiken oder mittelalterlichen Literatur, Geschichtsschreibung und Epigraphik, der Bibel, der antiken Mythologie oder der Archäologie sein, die übersetzt, interpretiert, illustriert, kommentiert und mit einem impliziten oder expliziten Gegenwartsbezug akzentuiert werden soll.

Der Umgang mit Fremden ist beileibe kein Thema erst des 20. Jahrhunderts. Die eingesandten Wettbewerbsbeiträge sollen dafür den Blick öffnen, beim Betrachter einen Paradigmenwechsel ermöglichen und in der Summe ein möglichst breites Spektrum von in der Vergangenheit bewährten Verhaltensmodellen vorstellen, natürlich auch unbrauchbare Praktiken als solche charakterisieren.


2003: 'Werbung mit allen antiken Mitteln'

Hergestellt werden soll ein Werbebeitrag für eines der heute üblichen Präsentationsmedien zu einem Produkt oder einer Dienstleistung. Sprache und Kultur der Griechen und/oder Römer sollen dabei in origineller Form präsent sein.

Produziert werden soll eine Werbeanzeige oder ein Werbespot, in dem/in der (findige Werbeagenturen machen das vielfach auch!) die lateinische oder griechische Sprache eine wesentliche Rolle spielen müssen. So sollen Zitate, Maximen und Sprichwörter aus der lateinischen oder griechischen Welt gekonnt integriert sein und/oder Figuren der antiken Geschichte, Literatur oder Mythologie in anspielungsreicher Form auftreten.

Gedacht ist an eine Serie von mindestens drei Werbeanzeigen zu einem fiktiven oder realen Produkt oder einer Dienstleistung in Postergröße bzw. im halbseitigen Zeitungsformat. Eine sorgfältige Kurzdokumentation von max. zwei Seiten soll dem Betrachter Basisinformationen geben (Entstehungsgeschichte, gedachte Zielgruppe des Werbebeitrags, Begründung von Entscheidungen, ggf. Fundort eines Zitats oder einer Vorlage für Abbildungen, Begründung bei Abwandlung einer literarischen Vorlage, kurze Version eines zugrundeliegenden Mythos o.ä.).

Alternativ kann ein Werbespot für Radio bzw. Fernsehen eingereicht werden, wobei neben der Audio- bzw. Videokassette und der o.g. Kurzdokumentation auch ein detailliertes Drehbuch vorzulegen ist.


2005: Pythagoras und Co. – Beziehungen von Latein und Griechisch zu Mathematik, Naturwissenschaft und Technik

Hergestellt werden soll ein Wettbewerbsbeitrag,
der in überzeugender Weise die Verbindung von Antike und Mathematik, Naturwissenschaft und Technik
oder aber die Leistungen der heutigen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik zur Erweiterung unseres Wissens über die Antike zum Ausdruck bringt.

Der Wettbewerbsbeitrag kann in einem Poster, einer (technischen) Zeichnung, einer Fotoserie oder einem Spiel bestehen, er kann als Video- oder Audiobeitrag, als PC-Präsentation oder als Modell eingereicht sowie in Essayform abgeliefert werden.

Das sprachliche Moment (Latein und/oder Griechisch) muss allerdings ein wesentlicher Bestandteil des Produktes sein (z.B. Lehrbuch- oder Textbezug, funktionale Erklärung, terminologische Beschriftung usw.).

Erwünscht ist eine fächerübergreifende Recherche zwischen den Unterrichtsfächern Latein bzw. Griechisch und den Naturwissenschaften bzw. Mathematik, Musik, Kunst, Architektur und Technik.
Der Wettbewerbsbeitrag muss ausstellungsgeeignet und deshalb angemessen dimensioniert sein (auch aus Platzgründen wird eine plausible Größe des Werkstückes erwartet).


2007: An Grenzen stoßen – Grenzen überschreiten

In der griechisch-römischen Mythologie gibt es Gottheiten, Menschen und andere Wesen, die Grenzen setzen, die an Grenzen stoßen, die Grenzen überschreiten.

Vorgestellt werden sollen in einem attraktiven und präsentierbaren Produkt (Poster, Comic, Dialog, Textbuch, Drehbuch, Illustrierte, Kalenderblätter, Webseite, Powerpoint-Präsentation o.ä.) eine oder mehrere Episoden aus der griechisch-römischen Mythologie, die das Scheitern an Grenzen bzw. das Überwinden von Grenzen zum Thema haben.

Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag in deutscher Sprache, wobei Überschriften oder auch größere  Teile in lateinischer bzw. in griechischer Sprache abgefasst sind. Ein Bezug zu einem Lehrbuchtext bzw. zu lateinischen oder griechischen Originaltexten wird empfohlen.


2009: Alles fließt
Das Wasser und seine Bedeutung im Alltag, in Literatur, Philosophie, Mythologie und Technik der griechischen und römischen Welt

Griechen und Römer sind berühmt für ihre wassertechnischen Bauten. In der Kaiserzeit waren Aquädukte fast überall eine zivilisatorische Selbstverständlichkeit. In Rom gab es durch Senatsbeschluss eine Wasserbehörde mit einem Generaldirektor für die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser. Das Netz römischer Fernwasserleitungen trug erheblich zur Lebensqualität bei. Plinius d.Ä. meint angesichts der weithin sichtbaren Wasserbauwerke (Thermen, Aquädukte, Brunnen, Fischteiche, Abwasserleitungen usw.), dass es „auf der ganzen Welt nie etwas Bewundernswürdigeres gegeben hat“ (nil magis mirandum in toto orbe terrarum - nat. hist. 36,123). – In vielen Teilen der heutigen Welt ist der Wasser­verbrauch so gigantisch wie in anderen Teilen der Wasserbedarf. Dies lehrt uns, die römische abundantia aquae kritisch zu sehen.

Vorgestellt werden sollen in einem attraktiven und präsentierbaren Produkt (Poster, Co­mic, Dialog, Textbuch, Drehbuch, Illustrierte, Kalenderblätter, Webseite, Powerpoint-Präsentation o.ä.) eine oder mehrere Facetten des griechischen oder römischen Umgangs mit dem Wasser.

Gedacht ist an einen Wettbewerbsbeitrag in deutscher Sprache, wobei Überschriften oder auch größere  Teile in lateinischer bzw. in griechischer Sprache abgefasst sind. Ein Bezug zu einem Lehrbuchtext bzw. zu lateinischen oder griechischen Originaltexten wird empfohlen.




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Bibliographie zum Wettbewerb Lebendige Antike


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