Fortbildungsangebote 2002 -1. Halbjahr
Veranstaltungen des Deutschen Altphilologenverbandes, Landesverband Berlin & Brandenburg, und weitere Termine
1) 1. Halbjahr 2002 -
2. Halbjahr 2002
1.
Dr. Barbara Demandt, Schadow-Oberschule Berlin-Zehlendorf
Anselm Feuerbach: Symposion. Über die Liebe in Athen und Rom, dargestellt in zwei Bildern zu Platons Gastmahl
Der Maler Anselm Feuerbach (1829-1880) gilt als Vertreter des Idealismus und Vollender wie Überwinder des Klassizismus. Aus einer hochgebildeten Familie stammend, hat er wie kaum ein zweiter mit Themen aus der griechischen Welt eine Wiederbelebung der Antike versucht. Seine hoheitsvollen Porträts der Iphigenie, der Medea, seine großen Werke wie der Amazonenkampf und das Gastmahl des Plato in zwei Fassungen machten ihn berühmt. Hinter allen Bildern steckt Literatur, hinter Platos Gastmahl sogar zusätzlich Philosophie. Damit verknüpft ist jedoch immer Feuerbachs eigenes Erleben, seine eigenwillige Interpretation , seine Verstrickungen in der Liebe zu Nanna Risi und zu sich selbst. Eigenliebe und Pathos, Bildung und Idealismus, untermalt mit einer teils realistischen, teils hoheitsvollen antikischen Atmosphäre lassen sich in dem Berliner Bild, der zweiten Fassung von Platons Gastmahl, gut herausarbeiten und im Vergleich mit der ersten Karlsruher Fassung durch Dias auch optisch erfassbar machen.
Zeit: Donnerstag, 10. Januar 2002, 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Interessierte Teilnehmer treffen sich zunächst um 15.30 Uhr im Vortragsraum der Museumspädagogik im Pergamonmuseum (Tür rechts neben der Kasse zum Treppenaufgang!); nach einem gut einstündigen Diavortrag über Anselm Feuerbachs Bild gehen wir gemeinsam zur Alten Nationalgalerie, um das Gastmahl des Plato, das größte Bild im ganzen Museum, und evtl. weitere Gemälde zu betrachten.
Da Donnerstags jeweils bis 22 Uhr geöffnet ist, besteht die Gelegenheit, die neu eröffnete Alte Nationalgalerie ausgiebig zu durchstreifen!
2.
Do. 14.2.2002
Carola Fengler (Ernst-Abbe-Oberschule, Berlin-Neukölln): Wie man Abituraufgaben im Fach Latein konzipieren soll:
Juristische Aspekte-Vergleichbarkeit-konzeptuelle Mängel.
Aus dem Nähkästchen einer Fachberaterin
Termin: 14. Februar 2002, 19.00 Uhr
Ort: Canisius-Kolleg, Tiergartenstraße 30-31, 10785 Berlin,
anschließend (ca. 20 Uhr): Jahreshauptversammlung des DAV, LV Berlin und Brandenburg
Tätigkeitsbericht, Kassenbericht, Entlastung des Vorstands, Neuwahlen, Verschiedenes
(der zu diesem Termin ursprünglich vorgesehene Vortrag von Prof. Andreas Fritsch Vorschläge für ein Kurssemester "Renaissamce" im Lateinunterricht wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben)
3.
Mi. 17.4.2002
Prof. i.R. Dr. Friedrich Maier (Humboldt-Universität zu Berlin)
Antike-Wissen - Weltwissen - Lebenswissen
Die Chance des Lateinunterrichts zwischen Bildungserwartung und Fachangebot Naturerforschung und Naturbewahrung als europäischer Konflikt
(Lektüreprojekt mit Unterlagen: PEGASUS. Das lateinische Lesebuch der Mittelstufe, Reihe Antike und Gegenwart, Lateinische Texte zur Erschließung europäischer Kultur, Bamberg 2002)
Zeit: Mittwoch, 17. April 2002, 19.00 Uhr s.t.
Ort: Canisius-Kolleg, Mehrzweckraum, Tiergartenstraße 30/31, 10785 Berlin
4.
Do. 18.4.2002
Prof. Dr. Martin Hose (Maximilians-Universität München)
Die Kehrseite der Memoria. Über die Notwendigkeit des Vergessens von Literatur in der Antike
Zeit: Donnerstag, 18. April 2002, 18.30 Uhr
Ort: Institut für Griechische und Lateinische Philologie, Hörsaal A, Ehrenbergstraße 35, 14195 Berlin
Im Anschluss an den Vortrag gibt es ca. ab 20.00 Uhr im Großen Übungsraum ein geselliges Beisammensein zum Semesterbeginn (mit vielen Informationen zu Institut und Bibliothek, Dozenten und Veranstaltungen)
5.
Sa. 20.4.2002
Dr. Barbara Demandt (Schadow-Oberschule Zehlendorf)
Die Griechische Klassik - Idee oder Wirklichkeit
Führung durch die Ausstellung für Latein- und Griechischlehrer
Ziel der Veranstaltung ist es, bei einem Gang durch die Ausstellung zu einer Reihe von Objekten Geschichte und Geschichten kennen zu lernen, um einen Besuch (bis zum 2.6.2002 in Berlin möglich) mit Schüler/innen verschiedenen Altersstufen besser vorbereiten, interessanter durchführen und ergiebiger auswerten zu können.
Der Eintritt in die Ausstellung ist für die Teilnehmer dieser Veranstaltung frei.
Zeit: Samstag, 20. April 2002, 10.30 Uhr s.t.
Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Treffpunkt: Foyer des Martin-Gropius-Baus
6.
Mi. 15.5.2002
Dr. Norbert Blößner (FU Berlin)
Sokrates und sein Glück, oder: Warum hat Platon den "Phaidon" geschrieben?
Ort und Zeit: 19 Uhr s.t. im Canisius-Kolleg, Canisius-Kolleg, Mehrzweckraum, Tiergartenstraße 30/31
7.
Di. 28.5.2002: (Diese Veranstaltung fällt wegen Erkrankung leider aus!! Ra. 1.5.2002)
Dr. Angelika Lozar und Prof.Dr. Fritz Wagner (FU Berlin)
Anregungen zur Lektüre mittellateinischer Texte
Ort und Zeit: 19 Uhr s.t. im Canisius-Kolleg, Canisius-Kolleg, Mehrzweckraum, Tiergartenstraße 30/31
Weitere Veranstaltungen:
H e r z l i c h e E i n l a d u n g
zum Bundeskongress 2002 in D r e s d e n
Der nächste Bundeskongress des DAV findet vom 2. bis 6. April 2002 im Hörsaalzentrum der TU Dresden statt. Die Mitglieder des DAV, Forscher, Lehrer und Freunde der Antike werden hiermit herzlich eingeladen, an dieser Tagung teilzunehmen.
Das Motto lautet: Aktuelle Antike.
Latein und Griechisch: Bildung ohne Verfallsdatum.
Der europäische Dachverband der Altphilologen, EUROCLASSICA, ist auch diesmal in die Vorbereitung einbezogen.
Ein Höhepunkt ist sicherlich die Verleihung des Humanismus-Preises am Freitag, dem 5. April. Preisträger wird Prof. Dr. Alfred Grosser sein. Alfred Grosser lebt in Paris. Er ist Professor emeritus am Pariser Institut für politische Wissenschaften und zählt zu den besten Kennern der deutschen Literatur und Geschichte. Er entstammt einer deutsch-jüdischen Familie, die 1933 - damals war er acht Jahre alt - aus Frankfurt am Main fliehen musste. Seit mehr als 50 Jahren arbeitet er unermüdlich als Mittler zwischen Franzosen und Deutschen; 1975 wurde er mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Er fühlt sich, so sagte er einmal, als Sohn zweier Väter: Sokrates und Nathan der Weise.
Die Laudatio auf Alfred Grosser wird Frau Prof. Dr. Gesine Schwan halten. Auch sie ist Politikwissenschaftlerin. 1999 wurde sie zur Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder gewählt. Eines ihrer Bücher hat den Titel Politik und Schuld. Die zerstörerische Macht des Schweigens (Frankfurt a.M. 1997).
Zwei weitere international hochangesehene Referenten der Tagung sind der Theologe und Philosoph Prof. Dr. Richard Schröder und der frühere Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Dr. Theo Sommer. - Richard Schröder, der schon in Marburg als Laudator von Altbundespräsident Roman Herzog überzeugt hat, hält am Vormittag des 3. April den Eröffnungsvortrag; sein Thema ist Europa als Kulturbegriff seit der Antike. Am Abend desselben Tages wird Theo Sommer den Öffentlichen Vortrag halten. Thema: Latein und Griechisch? Heute erst recht!
Für den Nachmittag des 4. April ist eine Veranstaltung mit Dr. Marcus Junkelmann vorgesehen: Römische Antike im Film. Beispiel Gladiator. Marcus Junkelmann ist bekannt als Autor zahlreicher Bände zur römischen Militärgeschichte - und vielleicht noch bekannter durch die packende Art, in der er seine Forschung durch das Experiment zu Pferde und zu Fuß anschaulich zu machen versteht.
Am Abend des 4. April steht eine Dichterlesung auf dem Programm: Der Lyriker, Essayist und Übersetzer antiker Dramen Durs Grünbein liest aus seinen Werken. Der Georg-Büchner-Preisträger ist 1962 in Dresden geboren und lebt seit 1985 in Berlin. Seine "Perser" des Aischylos sind 2001 bei Suhrkamp erschienen. - Am Vormittag des 5. April spricht die bekannte Journalistin Heike Schmoll (FRANKFURTER ALLGEMEINE) über das Thema "Nachhaltige Bildung - Latein und Griechisch im modernen Fächerkanon".
Natürlich wird es, wie immer, auch zahlreiche fachwissenschaftliche Vorträge und didaktisch-methodische Arbeitskreise geben. Die Einzelheiten darüber finden Sie im Kongress-Programm, das u.a. unserer Zeitschrift "Forum Classicum" (4/2001) beiliegt.
HELMUT MEIßNER
Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstaltet eine altertumswissenschaftliche Vortragsreihe zum Thema
MEDIENGESELLSCHAFT ANTIKE?
Information und Kommunikation vom Alten Ägypten bis Byzanz
Die Vorträge finden im Gebäude der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt (Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin) jeweils dienstags um 19 Uhr c.t. statt.
8. Januar 2002:
Peter Kruschwitz: "Omnis humanitas praestatur - Jeglicher Komfort wird geboten!" Werbung, Reklame und Wahlpropaganda im alten Rom
Geschäftsreklame und Wahlpropaganda vermitteln stets einen Einblick in die alltäglichen und weniger alltäglichen Bedürfnisse einer Gesellschaft, darüber hinaus sind sie Zeugnis für die mediale Erreichbarkeit weiter Volksschichten. Im Rahmen des Vortrags werden ausgewählte Beispiele vorgestellt, interpretiert und im Hinblick auf die übergeordnete Fragestellung der Veranstaltungsreihe ausgewertet.
15. Januar 2002:
Christoph Markschies: Schreiben Christen andere Briefe als Heiden? Zur brieflichen Kommunikation in der kaiserzeitlichen Antike
Der Brief scheint als Medium der Kommunikation außer Gebrauch zu kommen. So sagen jedenfalls viele. Oder vielleicht doch nicht? Schließlich sind e-mails auch Briefe. Auch in der Antike gab es ein reiches formales Repertoire von Briefen und brieflichen Mitteilungen. Haben die Christen dieses Repertoire einfach übernommen? Oder kann man an einem Brief erkennen, ob ihn ein Christ schrieb? Solche und andere Fragen behandelt der Vortrag und bei der Behandlung der antiken Texte wird manche Parallele zur Gegenwart deutlich werden.
Die Vorträge finden im Gebäude der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt (Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin) jeweils dienstags um 19 Uhr c.t. statt.
Hingewiesen sei ferner auf eine Vortragsreihe zum Thema
Corpus Inscriptionum Latinarum: Das Berliner Corpus und die antiken Inschriften Italiens. Die Dokumentation unseres Kulturerbes als europäisches Forschungsprojekt
Vortragsreihe des Corpus Inscriptionum Latinarum / Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura - Berlino
Dr. Josef Rabl, 16.12.2001
Fortbildungsangebote 2002 -2. Halbjahr
1.
Do. 26.9.2002, 16.00 -17.30 Uhr
Gemäldegalerie, Am Kulturforum, Matthäikirchplatz 8, 10785 Berlin
Treffpunkt: Eingang Gemäldegalerie
Dr. Barbara Demandt, Schadow-Oberschule, Zehlendorf
Perseus und Andromeda
Ut pictura poesis, so lautet das Motto des Horaz, dem Ovid in seinen Metamorphosen gefolgt ist. Ut poesis pictura haben die Maler, vereinzelt im Mittelalter, mehr in der Renaissance, vor allem jedoch im Barock, als Motto aus Ovids Dichtungen in ihre Bilder aufgenommen. Die hiesige Gemäldegalerie besitzt zahlreiche Bilder nach antiken Mythen, die sich, neuerdings (unter Federführung von Dr. Roland Granobs und Dr. Silke Otto) schön zusammengestellt und aufbereitet, für die Lektüre Ovids einerseits, andererseits auch für die Kenntnis der oft ganz verschiedenen Umsetzung in dieses andere Medium empfehlen. Hinter allen Bildern stehen jedoch noch eigene Malerpersönlichkeiten, zeitgemäße Kunstauffassungen und Stile, interessierte Auftraggeber und spätere leidenschaftliche Sammler. Zum weiteren Verständnis dienen zuletzt auch die politischen Hintergründe. Dies alles am Beispiel von einigen Gemälden zu Perseus und Andromeda herauszuarbeiten ist ein reizvolles Unterfangen, um die Kenntnis von Gemälden aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu vertiefen.
2.
Sa. 26.10.2002, 9.30-16.00 Uhr
Hotel Excelsior, Berlin, Hardenbergstraße 14
Text und Bild im Lateinunterricht
Maximale Teilnehmerzahl: 60
Die thematisch reizvolle Veranstaltung findet im kommunikationsfördernden Ambiente des Hotels Excelsior statt, dessen Atmosphäre schon die Teilnehmer bei der Preisverleihung im Wettbewerb um die beste Webseite im Juni begeistert hat. Bitte melden Sie sich umgehend (spätestens bis zum 10.10.2002) an, die Hälfte der Plätze ist bereits vergeben! Zur Finanzierung einer Kaffeepause und eines kleinen Buffets wird ein Tagungsbeitrag von 16 Euro erhoben (Teilnehmer aus Brandenburg und Referendare je 12 Euro). Bitte überweisen Sie den Betrag auf mein Konto (Dr. Josef Rabl) Nr. 520 125 6005 bei der Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00, unter Angabe Ihres Namens und des Stichworts Excelsior. Der Eingang Ihrer Überweisung gilt zugleich als Anmeldung. Bitte informieren Sie mich zusätzlich per e-mail (
Josef.Rabl@t-online.de), damit ich Ihre Anmeldung bestätigen kann.
Jens Kühne: Aktivierende Unterrichtsformen am Beispiel der Visualisierung eines Textes
Veronika Brandis: Lateinische Inschriften der Neuzeit in Berlin. Ein Schulprojekt am Heinrich-Schliemann-Gymnasium
Roland Granobs: Bilder der Gemäldegalerie im Lektüreunterricht)
Die anregende Wechselwirkung von Bild und Text (gewiss im Unterricht schon häufig ausprobiert) wird hier an 3 Beispielen präsentiert, die zugleich als kreative Impulse in der Sache selbst und für Ihren Unterricht wirken sollen.
a) Aktivierende Unterrichtsformen am Beispiel der Visualisierung eines Textes
b) Lateinische Inschriften der Neuzeit in Berlin
c) Bilder der Gemäldegalerie im Lektüreunterricht.
2.a.
Hinweis auf eine Veranstaltung des LISUM in Zusammenarbeit mit dem Klett-Verlag:
Di. 29.10.2002, 16.00-19.00 Uhr
Ort: Klett-Verlag, Zimmerstraße 23, 10969 Berlin-Kreuzberg
Leonhard Dünnwald, Prof. Dr. Werner Dahlheim:
Weltreichsbildung in der Antike-Versuch und Erfolg
Athen und Rom versuchten Imperien aufzubauen. Der attische Imperialismus steht hier für das Scheitern, das Imperium Romanum für Erfolg. Betrachtet werden die Funktionen von Bündnis- und Herrschaftssystemen, Bürgerrechtspolitik, Bündelung politischer und militärischer Kräfte sowie religiöse und kulturelle Prägung (Romanisierung) mit Ausblick auf das folgende arabische Imperium. Abschließend ist eine handlungsorientierte Umsetzung geplant.Zielgruppe: Lehrkfäfte für Geschichte, Griechisch und Latein, max. 40 TeilnehmerMeldung bis zum 8.10.2002 mit dem an Ihrer Schule erhältlichen Meldeformular und zusätzlich auf dem Dienstweg an das LISUM oder online unter
http://www.lisum.de Veranstaltungs-Nr. 02.2-277
2.b.
Hinweis auf eine Veranstaltung des Klett-Verlags:
Caesar übersetzen
- Lateinische Texte mit dem Computer erschließen
Die Klett-Software Caesar übersetzen bietet sowohl für den Unterricht als auch für die Hausaufgaben vielfältige methodische Hilfen, indem sie dort ansetzt, wo die Kunst des Übersetzens zumeist ihre Grenzen hat: Beim Erkennen von Textstrukturen oder Wortbedeutungen.
Mit Caesar übersetzten ist es möglich, die syntaktische Struktur eines Satzes grafisch aufzuzeigen, eine Analyse der Satzgliedfunktion durchzuführen oder die Texte für ein erstes Grobverständnis auf einen minimalen Wortschatz zu reduzieren.
Ein Übungsteil zur Caesarlektüre und ein ausführlicher Kommentarteil runden das Programm ab.
Referent: Martin Wolter, Michelstadt
Samstag, 02. November 2002, 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
Beginnen Sie diesen Samstag stressfrei:
Ab 9.30 Uhr sind Sie herzlich zu einem kleinen Frühstück eingeladen
Treffpunkt Klett Berlin, Zimmerstr. 23, Berlin Kreuzberg
Nähe Checkpoint Charlie (U 6: Kochstraße und U 2: Stadtmitte)
Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung beim Treffpunkt Klett an. Sie erreichen Frau Martina Näkel werktags von 9.00 18.00 Uhr im Treffpunkt Klett Berlin - telefonisch unter 030-259 377 0, per Fax unter 030-259 377 50. Die E-Mail-Adresse lautet: tpberlin@klett-mail.de
3.
Do. 14.11.2002, 16.00-17.30 Uhr
Pergamonmuseum, Treffpunkt: Foyer bzw. Vortragsraum der Museumspädagogik (Tür rechts neben der Kasse zum Treppenaufgang!)
Dr. Barbara Demandt, Schadow-Oberschule, Zehlendorf
Einführung in die Geschichte der griechischen Plastik
Im Pergamonmuseum lässt sich anhand der dort befindlichen und chronologisch aufgestellten Fülle von Plastiken ein belehrender Rundgang durch die antike Auffassung von Statuen und Reliefs gut veranschaulichen. Anhand von ausgewählten Beispielen werden die Änderungen des Formenkanons von der Archaik bis zum späten Hellenismus systematisch hervorgehoben, so dass der Zugang zur antiken Plastik im Pergamonmuseum (auch in Nachwirkung der großen Ausstellung über die griechische Klassik im Frühjahr 2002 im Gropiusbau) fortan leichter fällt.
4.
Do. 5.12.2002, 16.00-19.00 Uhr
Jerusalem - eine vorweihnachtliche Betrachtung
Pergamonmuseum, Vortragsraum der Museumspädagogik (Tür rechts neben der Kasse zum Treppenaufgang!)
Prof. Dr. Werner Dahlheim, TU Berlin
Bethlehem-Nazareth-Jerusalem
Dr. Sarah Japp, DAI Berlin/Pergamonmuseum
Herodes der Große und seine Bauten in Jerusalem und Umgebung
Nicht um der Gegenwart zu entfliehen, sondern in der Hoffnung, dass die Geschichte langfristig günstige Entwicklungen fördert, begeben wir uns auf einen archäologischen, historischen und literarischen Spaziergang: Herodes der Große und seine Bauten in Jerusalem und Umgebung (Dr. Japp); Das irdische und das himmlische Jerusalem (Prof. Dahlheim); Texte zu Weihnachten (Dr.Rabl).
vgl. den virtuellen Rundgang durch den herodianischen Tempel in Jerusalem unter:
http://www.archpark.org.il/vgl. Simulation in Echtzeit. Rundgang durch einen virtuellen Tempel, in: Welt und Umwelt der Bibel, Nr. 25, H.3/2002,65
Ra 7.3.2002/28.9.2002