Die nächsten Veranstaltungen:

Alle Termine für das Schuljahr 2011-2012

DAV-Hauptversammlung am Mi 30.05.2012

Schülerarbeitsbogen für die
Griechische Abteilung im Alten Museum Berlin
(8 Seiten, pdf, ca. 2 MB)


Nützliche Links:

- KIRKE Berlin
- Forum Classicum
- Pegasus-Onlinezeitschrift
- Circe.eu
- Euroclassica
- UNESCO
Fortbildungsangebote 2007 -1. Halbjahr
Veranstaltungen des Deutschen Altphilologenverbandes, Landesverband Berlin & Brandenburg, und weitere Termine



1. Halbjahr 2007 - 2. Halbjahr 2007

9.1.2007: Fortbildungsveranstaltung "Kompetenzorientierter Lateinunterricht. Chancen und Probleme", Referent: Jens Kühne, Berlin, Veranstaltungsort: Cornelsen Informationszentrum, Friedrichstraße 149, 1. OG, 10117 Berlin, Zeit: 15.30 bis 17.00 Uhr. Anmeldung bei forum@cornelsen.de erforderlich

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25.1.2007: Das Institut für Klassische Philologie der HUB in Verbindung mit dem August-Boeckh-Antikezentrum lädt ein zu einem
Gastvortrag am Donnerstag, dem 25. Januar 2007, um 18.30 Uhr
Prof. Dr. Helmut Krasser, Universität Gießen
Spektakuläre Monumente Amphitheater in der Literatur


"Der Vortrag beschäftigt sich einerseits mit dem symbolischen Potential des amphitheatralischen Inszenierungsraumes, andererseits mit der Frage nach dem Verhältnis von Panegyrik und Ekphrasis. Im Mittelpunkt stehen dabei mit der Einleitungssequenz von Martials Liber spectaculorum und der 7. Ekloge des Calpurnius Siculus Texte, die amphitheatralische Bauten thematisieren. Ziel ist es, die in den Texten aufgerufenen Wahrneh­mungshorizonte, konnotativen Felder und die dafür eingesetzten Darstel­lungsstrategien herauszuarbeiten."  H. Krasser  
Veranstaltungsort: Universitätsgebäude am Hegelplatz, Dorotheenstr. 24, Haus 1, Raum 201

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31.1.2007: Das Institut für Klassische Philologie der Humboldt-Universität zu Berlin lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zu den Bachelor- und Masterstudiengängen Griechisch und Latein - besonders mit dem Abschlussziel Lehramt an Gymnasien - am Mittwoch, dem 31.1.2007, um 18.15 Uhr, im Universitätshauptgebäude, Unter den Linden 6, Raum 2103 (Ostflügel, 1. Etage).
Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer der Alten Sprachen in Berlin und Brandenburg und ebenso interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Es sollen die Studiengänge vorgestellt und ihre Ziele und Rahmenbedingungen sowie Berufsperspektiven erläutert werden, wobei für Fragen und Diskussion ausreichend Zeit vorgesehen ist. Danach besteht Gelegenheit zur Besichtigung des Instituts für Klassische Philologie und seiner Arbeitsmöglichkeiten (Bibliothek, EDV-Angebot, Veranstaltungsräume). Den Abschluss wird ein kleiner Empfang bilden.
Wenn Sie sich schon vorab infromieren möchten, so können Sie dies auf der Webseite des Instituts http://www.klassphil.hu-berlin.de sowie unter http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/erga_1_2005_baumgarten.html tun.

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1.2.2007, 18.00 Uhr c.t.: Das Institut für Griechische und Lateinische Philologie und das Seminar für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft an der FU Berlin laden ein zu einem Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Joachim Latacz (Universität Basel) mit dem Thema Troia und Homer - ein forschungsgeschichtliches Paradigma am Donnerstag, dem 1. Februar 2007 um 18.00 Uhr c.t. im Hörsaal 2 der Rost- und Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin-Dahlem

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7.2.2007: Das Institut für Klassische Philologie der HUB in Verbindung mit dem August-Boeckh-Antikezentrum lädt ein zu einem
Gastvortrag am Mittwoch, dem 7. Februar 2007, um 18.30 Uhr: 
Prof. Dr. Eckart Schütrumpf, University of Colorado at Boulder
Die frühesten Übersetzungen der Aristotelischen 'Politik'


"Die mittelalterlichen Übersetzungen der 'Politik' des Aristoteles erhalten eine besondere Bedeutung dadurch, dass sie Begriffe für politische In­stitutionen oder Konzepte schaffen mussten, die der Gesellschaft die­ser Epoche und entsprechend zeitgenössischem Bewusst­sein in den meisten Fällen noch völlig fremd waren. Diese Situation stellte die frühesten Übersetzer vor erhebliche Schwierigkeiten, hat aber einige von ihnen (wie Nicole Oresme), ohne dass sie sich dessen bewusst waren, zu Schöpfern einer politischen Terminologie gemacht, die wir (ebenfalls unbewusst) ihnen verdanken. Auf der anderen Seite waren es humanistische Gelehrte, die besonders mit theoretischen Schriften die ersten systematischen Äußerungen zum Problem des Übersetzens vorleg­ten und ihre Einsichten in ihren Übersetzungen anwandten. Der Vortrag versucht, die weitreichende geistesgeschichtliche Bedeutung der frühesten Übersetzungen aristotelischer Werke zu beleuchten."  E. Schütrumpf
Veranstaltungsort: Universitätshauptgebäude, Unter den Linden 6, Ostflügel, 1. Etage, Raum 2103

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18.02.2007, 15:00 Uhr Sonderausstellung Schau mir in die Augen... Das antike Porträt., Führung für Erwachsene von Dr. Klaus Stemmer
Ort: Abguss-Sammlung Antiker Plastik der Freien Universität Berlin, Schloßstr. 69b, 14095 Berlin
Bis 18. Februar 2007 zeigt die Abguss-Sammlung eine Ausstellung zur Geschichte des antiken Porträts. Bekannten und weniger bekannten Männern und Frauen der Antiken, von den Ägyptern über die Griechen bis hin zu den Römern wird man im wahrsten Sinn des Wortes in die Augen schauen können. Zu nennen sind hier u.a. Nofretete, Homer, Platon, Alexander der Große, Augustus und Nero. Gleichzeitig erhält man einen Eindruck von der Fülle der in den letzten 25 Jahren erworbenen Schätze der Abguss-Sammlung.
Eintritt: Erwachsene 3 Euro, Kinder 2 Euro, Termine für Gruppen nach Vereinbarung: 50 €, 60 Minuten Informationen Tel. 030 / 3424054 und 030 / 33778331, www.abguss-sammlung-berlin.de

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24.2.2007: Exkursion nach Leipzig
ROM CCCXII - Panorama des antiken Rom, Asisi-Projekt
Leitung: Dr. Josef Rabl, Programm in Leipzig: Dr. Friedemann Scriba

Für diese Veranstaltung haben sich 40 Teilnehmer bis zum Reservierungstermin angemeldet. Wir fahren mit der Deutschen Bahn am Samstag, dem 24.2.2007 ab Berlin Hauptbahnhof im ICE nach Leipzig, erhalten dort im Panometer eine Führung durch die Ausstellung und Informationen zur Entstehung des Panoramas (110 x 31 Meter) des antiken Rom sowie fachdidaktische Materialien. Wieder ins Stadtzentrum zurückgekehrt gibt Dr. Friedemann Scriba Anregungen zur Besichtigung des aufwendig restaurierten Leipziger Zentrums. Am späten Nachmittag bringt uns ein IC wieder nach Berlin zurück.

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Di 6.3.2007, 19.00 Uhr s.t.: DAV-Hauptversammlung im Canisius Kolleg, Tiergartenstraße
Jürgen Reinsbach: Bericht zur Lage der Alten Sprachen in Berlin
Hauptversammlung des DAV, LV Berlin & Brandenburg
Tagesordnung:
Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden
Bericht zur Lage der Finanzen und Entlastung des Vorstands
Verschiedenes

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19. bis 21. 4.2007: Übersetzung antiker Literatur. Funktionen und Konzeptionen seit 1800. Tagung vom 19. bis 21. April 2007.
Humboldt-Universität zu Berlin
Sonderforschungsbereich 644 „Transformationen der Antike“

Übersetzung stellt einen vielschichtigen Prozess dar, der sowohl Sprache und Kultur des Übersetzenden als auch die Wahrnehmung von Sprache und Kultur des Übersetzten unweigerlich transformiert. Die Diskussion, ob literarische Texte in Hinsicht auf ihre individuelle Form und ihren kulturell fremden Gehalt angemessen übersetzt werden können und worin diese Angemessenheit überhaupt bestehen kann und soll, erhielt in Deutschland um 1800 eine neue Intensität und Qualität. Neben Übersetzungen der Bibel und Shakespeares wurde vor allem die Beschäftigung mit antiken Autoren Auslöser der Übersetzungsreflexion.
Übersetzung stellt einen vielschichtigen Prozess dar, der sowohl Sprache und Kultur des Übersetzenden als auch die Wahrnehmung von Sprache und Kultur des Übersetzten unweigerlich transformiert. Die Diskussion, ob literarische Texte in Hinsicht auf ihre individuelle Form und ihren kulturell fremden Gehalt angemessen übersetzt werden können und worin diese Angemessenheit überhaupt bestehen kann und soll, erhielt in Deutschland um 1800 eine neue Intensität und Qualität. Neben Übersetzungen der Bibel und Shakespeares wurde vor allem die Beschäftigung mit antiken Autoren Auslöser der Übersetzungsreflexion.
Viele der bereits damals thematisierten Momente sind seither immer wieder aufgegriffen worden, oft genug in partieller oder nur oberflächlicher Kenntnis jener theoretischen Ansätze. Diese unterlagen also ihrerseits einer selektiven Aneignung und gedanklichen Transformation bis zur Gegenwart. Die Untersuchung der in der Klassischen Philologie und ihrem Umfeld seither entwickelten Übersetzungstheorien erfordert es daher, nach übergreifenden Konzeptionen und Funktionen des Übersetzens zu fragen, um in systematischem Zugriff verschiedene Theoreme miteinander in Beziehung setzen zu können.
Die Tagung widmet sich vier Konzeptionen des Übersetzens, die anhand ausgewählter historischer und vergleichender Aspekte behandelt werden sollen: (1) Übersetzen als hermeneutisches Problem, (2) Übersetzen als Vermittlung, (3) Übersetzen als Suche nach der äquivalenten Form, (4) Übersetzen als schöpferischer Prozess.
Gegenüber der vorherrschenden dualen Betrachtungsweise, die sich an polaren Schlagwörtern wie „frei / treu“, „verfremdend / einbürgernd“ u. ä. orientiert, hat dieser Zugriff den Vorteil, dass sich verschiedene Konzeptionen und Funktionen nicht vorweg ausschließen müssen, sondern in unterschiedlichen Gewichtungen auch zusammen auftreten können und so eine differenziertere Bestimmung des komplexen Vorgangs der Übersetzung ermöglichen.
Zum detaillierten Tagungsprogramm (pdf):
http://www.sfb-antike.de/sfb-antike/Aktuell.html
Um Anmeldung wird gebeten: ninamindt@aol.de

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Mi 18.4.2007, 15.00 bis 17.00 Uhr
(Treffpunkt: Info im Foyer des Pergamonmuseums),
Antike Götter.
Im Pergamonmuseum ist den antiken Göttern eine besondere Präsentation gewidmet, die Statuen, Relöiefs, Vasen und andere Kunstwerke im Kontext verschiedener Zuordnungen zeigt. Damit erschließen sich dem Betrachter Bereiche der Heiligtümer und Gärten, der Tempel und Villen, der kultischen Bräuche, der Musik und des Theaters.
Zweistündige Veranstaltung für Lehrkräfte. Rechtzeitige Anmeldung beim LISUM oder bei den Besucherdiensten der Staatlichen Museen ist erforderlich (Tel 030-266 3666).

Weitere Veranstaltungsangebote der Staatlichen Museen hier (pdf-Datei)!

Vgl. auch die SCHULBRIEFE der Staatlichen Museen zu Berlin

Schulbrief (pdf): Die Götter beschenken. Antike Weihegaben. Sonderausstellung in der Antikensammlung im Pergamonmuseum

Schulbrief (pdf): Veranstaltungsangebote im Museum für Vor- und Frühgeschichte


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Samstag, 2. Juni 2007, 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
Hörsaal 2097 im Hauptgebäude der HU
(1. Stock, Westflügel)
mit Kaffeepause im Übungsraum des Instituts

Prof. Dr. Ulrich Schmitzer, HU Berlin
Ovids Metamorphosen: Transformierte Transformation.
Eine Fallstudie zu Erzähltechnik und Rezeption anhand der Actaeon-Sage

Anhand der Actaeon-Sage im dritten Metamorphosen-Buch wird mit Blick aufs Grundsätzliche erörtert, wie Ovid mit den ihm vorliegenden Quellen umgeht, wie er das erzählte Geschehen inszenieren - durch Perspektiv- und Tempowechsel, durch Kommentare des epischen Erzählers und die subjektive Sicht der  Betroffenen etc. - und so ein neuartiges Ganzes schaffen kann. Im speziellen Fall hat Ovid - wissentlich oder unbewusst (das ist eine alte Streitfrage) - eine Parallele zu seinem eigenen Schicksal (der Verbannung) eingefügt, die ebenfalls genauerer Betrachtung bedarf. Und schließlich ist die Actaeon-Sage besonders geeignet, um zu zeigen, wie man in späteren Zeiten solche antiken Mythen auch christlich deuten oder künstlerisch (in Dichtung, Malerei, Skulptur) fortentwickeln konnte. Seitenblicke auf andere Sagen aus den Metamorphosen (und in Berlin vorhandene Gemälde) runden das Bild ab.

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Mittwoch, 20. Juni 2007, 18.00 Uhr c.t.: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Stefan Kipf
Schule im Umbruch - Perspektiven für den altsprachlichen Unterricht

Humboldt-Universität zu Berlin: Universitätsgebäude am Hegelplatz,
Dorotheenstraße 24, Hörsaal 1.101. Anschließend Empfang im Foyer

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Montag, 9. Juli 2007, 14.00 Uhr in der Aula der Wald-Oberschule
Waldschulallee 95, 14055 Berlin (S-Bahnhof Heerstraße + 10 min Fußweg)
Preisverleihung und Ausstellung der eingereichten Schülerarbeiten
beim 10. Wettbewerb Lebendige Antike


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Fortbildungsangebote 2007 -2. Halbjahr


11. September 2007:
3. Lateintag an der Universität Potsdam
Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu einem Fachvortrag und einer Exkursion sowie Unterrichtende der Alten Sprachen zu einem fachdidaktischen Vortrag


Weitere Informationen ggf. auf der Webseite des Instituts für Klassische Philologie an der Uni Potsdam

Das erste Heft der Potsdamer Lateintage ist erschienen. Es enthält die Vorträge, die am 11.2. 2005 gehalten wurden.
Das Heft kann am Institut erworben (5,- €), über den Buchhandel (ISBN 3-937786-38-4) oder direkt beim Potsdamer Universitätsverlag (Online-Shop) bestellt werden.
Potsdamer Lateintage 1 (Römische Geschichte und Geschichtsschreibung)
- Gärtner, Ursula: Cicero und die Geschichtsschreibung
- Kunst, Christiane: Die Römische Verfassung und das Ende der Republik
- Labahn, Bettina: Schüleraktivierende Unterrichtsformen im Lateinunterricht am Beispiel der Sallust-Lektüre
- Müller, Marita: Ovids Metamorphosen in den Neuen Kammern zu Sanssouci

Soeben (Juli 2007) ist auch das zweite Heft zu den Potsdamer Lateintagen erschienen:
Antike in Potsdam-Sanssouci : Führungsblätter ; Materialien für den Unterricht / hrsg. von Roland Granobs. - Potsdam : Univ.-Verl., 2007. - 125 S. : Ill., graph. Darst.
(Potsdamer Lateintage ; 2)
ISSN 1860-5206
ISBN 978-3-393469-69-8
Preis: 8,00 €   


Potsdamer Lateintage 2 (Antike in Potsdam-Sanssouci. Materialien für den Unterricht)

Kunst, Christiane: Garten und Park in der Antike
Granobs, Roland: Planung eines Besuchs von Potsdam-Sanssouci mit Schülern
Granobs, Roland; Müller, Marita; Glock, Anne et al.: Führungsblätter
Anhang mit Quellen, Farbtafeln, didaktischem Kommentar, Lösungsvorschlägen etc.

Die in diesem Band zusammengestellten Beiträge sollen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Antikerezeption auf dem Parkgelände von Potsdam-Sanssouci anregen. Ein Aufsatz zur Gartenkunst in der Antike und in Sanssouci leitet den Band ein. Den Hauptteil bilden zahlreiche Führungsblätter zur Mythologie, Architektur, Malerei u.a. Sie sind besonders als Grundlage für die Planung von Exkursionen mit Schülergruppen geeignet, richten sich aber auch ganz allgemein an Freunde der Antike. Weitere Informationstexte, antike Quellen, Lösungen zu den Führungsblättern sowie Karten und praktische Hinweise für einen Potsdam-Besuch runden den Band ab.

Das Heft kann am Institut in Potsdam erworben (8,- €), über den Buchhandel (ISBN 978-3-939469-8) oder direkt beim Potsdamer Universitätsverlag http://info.ub.uni-potsdam.de/cgi-bin/publika/view.pl?id=322  bestellt werden. ____________________________________________________________________

Samstag, 22. September 2007, 9.30 bis ca. 15.00 Uhr
Tagung im Berlin Excelsior Hotel

Alle Wege führen nach Rom - die Stadt Rom im lateinischen Lektüreunterricht und als Reiseziel

Prof. Dr. Klaus Bartels, Kilchberg am Zürichsee
Die griechische Idee weltumspannender Freundschaft und die römische Vision eines ewigen Weltfriedens

In der Alexanderzeit ist mit Macht die Idee einer „Kosmopolis“, einer weltweiten menschlichen Schicksalsgemeinschaft aufgekommen. In der Folge forderte die Stoa eine globale Verantwortung aller Menschen für alle Mitlebenden, wie auch - frappierend aktuell - für alle zukünftigen Generationen und entdeckte jenseits des Staatswohls ein noch schätzenswerteres Menschheitswohl, jenseits des Landesverrats einen noch verächtlicheren Menschheitsverrat.

Im römischen Reich wurde diese Kosmopolis zu einer politischen Vision. In Augusteischer Zeit, nach dem Ende der Bürgerkriege, wurde Rom sich seiner Weltherrschaft vollends bewusst. Die Urbs aeterna und der Orbis terrarum schienen eins zu werden, die Pax Augusta verhiess ein Ende aller Kriege. Im Rückgriff auf den Mythos, im Ausblick auf ein „Reich ohne Ende“ verhiessen die Dichter eine neue Goldene Zeit und einen ewigen Frieden urbi et orbi. In der Spätantike ist diese Augusteische Romidee auf das „Neue Rom“ am Bosporos übergegangen; Karl der Grosse hat sie in Aachen neu belebt; noch der Faschismus hat sie sich zu Diensten gemacht. Heute ist die Welt auf andere Art zum Dorf zusammengeschnurrt; Schlagworte wie Global Village und „Ende der Geschichte“, „Neue Weltordnung“ und Pax Americana deuten auf die Verwandtschaft der Zeiten. Bleibt die alte Frage: Wer überwacht die Wächter?


Prof. Dr. Klaus Bartels:
Roms sprechende Steine: Ein Spaziergang über sieben Hügel und zwei Jahrtausende
Senatorisches und kaiserliches, viel päpstliches und einiges faschistische Latein

In Rom sprechen die Steine, und kaum einer hört hin. Der steinerne Stadtführer steht allzeit dienstbereit an Obelisken und Brunnen, Tempeln und Basiliken, Triumphbögen und Brücken, Palästen und Bürgerhäusern, Statuen und Grabmälern; aus ihm sprechen Roms Kaiser und Päpste, Künstler und Literaten sozusagen „live“ zu uns. Aber dieser Cicerone spricht lateinisch, und das manchmal so gebrochen und verschliffen, abgekürzt und verschlüsselt, dass auch ein gestandener Lateiner da anfangs und - experto credite! -  manchmal nicht nur anfangs seine liebe Mühe hat.

Das Referat präsentiert einen Querschnitt solcher Inschriften von dem dux Augustus bis zum Duce Mussolini in dokumentarischen Dia’s. Es möchte diesen steinernen Zeugen einer 2000jährigen lateinischen Kontinuität auf dem Boden der ewigen Stadt auch an der Schule neue Dolmetscherinnen und Dolmetscher gewinnen; es möchte einladen, diese „sprechenden Steine“ hin und wieder - nicht nur in Hinblick auf eine Romreise - im Unterricht zu Wort kommen zu lassen. Ein Schwerpunkt liegt in Renaissance und Barock, in der Wiedergeburt der Urbs aeterna unter dem Zeichen des Christentums.

(Inschriftentexte, Übersetzung und Erläuterungen in: K. B., „Roms sprechende Steine. Inschriften aus zwei Jahrtausenden, Mainz 2000, 3., durchgesehene und ergänzte Auflage 2004)


Dr. Friedemann Scriba, Berlin:
Rom-Rezeption – Romidee und Romkritik auch außerhalb der Antike


In einer früheren Fortbildung haben Referendare schon eine Auswahl klassischer lateinischer Texte in Verbindung mit dem Film „Das Leben des Bryan“ zu UE Rom-Idee und Rom-Kritik vorgestellt. Mein Vorschlag versucht als Einrahmung der Arbeit an klassischen Texten das Phänomen der nun Jahrtausende alten Rom-Rezeption selbst unterrichtlich aufzuarbeiten und für die Schüler zu problematisieren. Hierzu präsentiere ich ein Arbeitsblatt zur Rom-Rezeption in Deutschland und eine Art Puzzle-Spiel, das Schüler für die unterschiedlichen Rezeptionen auch außerhalb der lateinischen Texte sensibilisieren soll.

Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung unter Josef.Rabl@t-online.de bis zum 10. September 2007 erforderlich. Es wird ein Tagungsbeitrag von 22 Euro (DAV-Mitglieder 18 Euro) erhoben, der ein Mittagsbüffet einschließt.


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22. bis 27. Oktober 2007: Einladung des Deutschen Archäologischen Instituts Rom zum Romkurs für Lehrer/innen der Sekundarstufe I und II vom 22. Oktober bis 27. Oktober 2007


Der seit über hundert Jahren alljährlich durchgeführte Fortbildungskurs (bekannt als Pompejikurs) soll auch dieses Jahr in Rom stattfinden. Er richtet sich an Lehrer/innen der Fächer Latein, Griechisch und Geschichte oder Kunst, die bemüht sind, das Interesse der Schüler/innen an der Kultur der Antike und an der Archäologie durch entsprechende pädagogische Programme, Arbeitsgemeinschaften und Studienfahrten zu wecken und zu fördern.

Der sechstägige Intensivlehrgang wird in Rom und in der unmittelbaren Umgebung unter der Führung von mehreren Wissenschaftlern/innen des Instituts durchgeführt. Das Programm des Kurses befasst sich mit allen Bereichen der antiken Lebenswelt, die in Form von Erklärungen an den archäologischen Monumenten, Museumsbesuchen und Abendvorträgen vermittelt werden. Der Kurs bietet viel Gelegenheit zum Dialog mit den beteiligten Wissenschaftlern/innen; andererseits wird von den Kursteilnehmern/innen eine aktive Mitarbeit in Form von Kurzreferaten und Diskussionsbeiträgen erwartet.

Die Zahl der Teilnehmer/innen muss aus organisatorischen Gründen auf 25 beschränkt bleiben. Kollegen/innen, die in den letzten Jahren am Pompeji- oder Rom-Kurs teilgenommen haben, sollten sich bitte nicht bewerben. Reise- und Übernachtungskosten sowie Fahrten vor Ort sind von den Teilnehmern/innen zu tragen. Ein kleiner Unkostenbeitrag entsteht für Arbeitsmaterialien.

Die Bewerbungsbögen können ab 15. Februar 2006 im Sekretariat der Abteilung Rom angefordert oder hier abgerufen werden. Einsendeschluss der Bewerbungen für den Kurs 2007 ist der 1. Juli 2007.

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Samstag, 10. November 2007, 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr:

Lateintag im Treffpunkt Klett Berlin, Zimmerstr. 23, 10969 Berlin

Rudolf Henneböhl, Bad Driburg
Die Lektüre der Metamorphosen in verschiedenen Jahrgangsstufen - Didaktischmethodische Überlegungen und konkrete Beispiele
(Stoffauswahl, Interpretationsmethoden, Bilddidaktik, Kreativität)


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Samstag, 24. November 2007, 9.30 bis ca. 15.00 Uhr
Tagung im Berlin Excelsior Hotel

Dr. Gerhard Hey, Kiel
Klassische und innovative Methoden: Differenzierung im Lateinunterricht

Was ist ein moderner Lateinunterricht? Es ist ein Unterricht, der seine fachlichen Lernpotenziale aktuellen Bildungszielen öffnet und seine Lernformen an den veränderten Anforderungen einer ‚Lerngesellschaft’ orientiert. Kernbegriffe der aktuellen Bildungsziele, wie sie auch in den jüngsten Lehrplänen formuliert wurden, sind ‚vertiefte Allgemeinbildung’, ‚Kompetenzerwerb’ und ‚Lernen des Lernens’. Wir sind überzeugt, dass das Fach Latein einen wichtigen Beitrag zu diesen Zielen schulischen Lernens leisten kann. Die Modernität und Entwicklungsfähigkeit des Faches zeigt sich aber auch in seiner Attraktivität für die Schülerinnen und Schüler. Latein steht im Wettbewerb mit anderen Sprachen. Sein Fortbestehen an den Schulen hängt vom Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler ab. Nur wenn das Fach interessante Inhalte, schülerorientierte Lernformen und Erfolgschancen bietet, ist es für Schülerinnen und Schüler ‚attraktiv’. Stärker als in manchen anderen Fächern hängen  sowohl das Erreichen der Bildungsziele des Faches Latein als auch seine Attraktivität von der Qualität des Unterrichts ab.

Deshalb besteht das Hauptziel der Fortbildungsveranstaltung in der Sicherung und Steigerung der Unterrichtsqualität. Folgende Leitfragen liegen der Veranstaltung zugrunde:

- Welche Bildungsziele stehen im Mittelpunkt des Lateinunterrichts? 

- Wie muss der Lateinunterricht gestaltet werden, damit wir Schülerinnen und Schülern effektiv beim Lernen unterstützen können? 

- Wie muss der Unterricht gestaltet werden, um Schülerinnen und Schüler für die Inhalte des Faches zu interessieren und zu motivieren?


Andere die Effektivität und Attraktivität des Unterrichts bestimmende Faktoren wie die gerechte Erfassung und Bewertung der Schülerleistungen oder die gute Beziehung der Lehrkraft zu den Schülerinnen und Schülern werden am Rande thematisiert.

Tagungsgebühr (schließt ein Mittagsbüffet mit ein): 18 € bzw. 15 € für Brandenburger Kolleg/innen
Bitte melden Sie sich an bei Josef.Rabl@t-online.de bis zum 18.11.2007
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17. Januar 2008, 16.00 bis ca. 18.30 Uhr
Aula der Wald-Oberschule, Waldschulallee 95, 14055 Berlin

Dr. Sarah Japp (Deutsches Archäologisches Institut)
Frauenleben in der griechischen und römischen Antike. Archäologisches zur Vielfalt weiblicher Lebenswelten

Zum Thema vgl. Fachbrief Nr. 6 Latein in Berlin, wo als abiturrelevantes Pflichtthema (Abitur 2009) festgelegt ist: 1. Kurshalbjahr: Männer und Frauen in der römischen Gesellschaft

Zu dieser Veranstaltung sind nicht nur Lehrende, sondern auch wieder Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 11 herzlich eingeladen, um sich an Forschungsergebnisse der Archäologie heranführen zu lassen.

Literaturhinweise:

Frauenwelten in der Antike. Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, hrsg. von Thomas Späth und Beate Wagner-Hasel, WBG Darmstadt 2000 (mit 162 zweisprachigen Quellentexten und Bildquellen)

Elke Hartmann (HUB): Frauen in der Antike. Weibliche Lebenswelten von Sappho bis Theodora, Beck TB 1735, München 2007

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Stand: 25.11.2007