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Schülerarbeitsbögen für Museumsbesuche in Berlin:
Griechische Abteilung im Alten Museum Berlin (8 Seiten, pdf, ca. 2 MB)
Etruskisch-römische Abteilung im Alten Museum (6 Seiten, pdf)
Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp (8 Seiten, pdf)
NEU: Veranstaltungtermine für das Schuljahr 2011-2012
Die Arbeitsmaterialien der jüngsten DAV-Fortbildungsveranstaltungen finden Sie in der Rubrik ARCHIV!
Aktuelle Hinweise
Kürzlich ist die Nr. 1/2011 der Pegasus-Onlinezeitschrift ist erschienen. Und das steht drin.
Pegasus 1/2011 - http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/
Anja Buhl, Sprechen über Sprache ein Beispiel für eine kompetenzorientierte Unterrichtssequenz im Lateinunterricht der Jahrgangsstufe 7, 1-30
Anja Buhls Artikel bietet eine von der Autorin geplante und durchgeführte Unterrichtssequenz im Fach Latein für die 7. Klasse einer Gesamtschule. Hauptziel war die Förderung der metasprachlichen Kompetenzen, welche in Form eines „Tandembogens“ erreicht werden sollte, und zwar der Durchnahme des AcI und des Dativs. Besondere Berücksichtigung fanden bei der Planung die Kriterien eines kompetenzorientierten Unterrichts.
Sabine Doff / Annina Lenz, Ziele und Voraussetzungen eines fächerübergreifenden Fremdsprachenunterrichts am Beispiel von Englisch und Latein, 31-49
Der Artikel von Sabine Doff (Bremen) und Annina Lenz (Bremen) thematisiert den fächerübergreifenden Fremdsprachenunterricht am Beispiel der Kooperation von Englisch und Latein, wobei er zunächst auf die Bedeutung der beiden Sprachen in der Geschichte Europas eingeht; anschließend wird für eine intensivere Verbindung der Schulfächer Englisch und Latein argumentiert. Dabei sollen die Förderung der Mehrsprachigkeit und des lebenslangen Sprachenlernens im Vordergrund stehen, was mit Hilfe mit Beispielen aus der Unterrichtspraxis untermauert wird.
Peter Kuhlmann, Das Lateinportfolio neue Wege zum eigenverantwortlichen Lernen, 50-68
Ausgehend von Europäischen Sprachenportfolios, die im modernen Fremdsprachenunterricht angewandt werden, stellt Peter Kuhlmann (Göttingen) ein Portfolio für den Lateinunterricht vor, das sich zum einen an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen orientiert, zum anderen aber
auch didaktische Besonderheiten aufweist. Diese Besonderheiten zielen auf ein speziell für die alten Sprachen entwickeltes Konzept ab, das laut Autor in didaktischer Hinsicht die neusprachlichen Portfolios übertrifft.
Tuulia M. Ortner, Der Latein-Effekt Schult Lateinunterricht die kognitiven Fähigkeiten? 69-81
Ein nicht selten verwendetes Argument für den Lateinunterricht lautet, dass Latein das logische Denken fördere. In dem vorliegenden Beitrag beschreibt Tuulia M. Ortner (Berlin) die Auswirkungen von Lateinunterricht auf die kognitiven Fähigkeiten von Schülern der 11. Klasse und kommt zu dem Ergebnis, dass zurzeit keine psychologischen Studien vorhanden sind, die zeigen, dass das Lateinlernen das logische Denken beeinflusst. Jedoch konnten die durchgeführten Studien Effekte auf sprachliche Fähigkeiten nachweisen.
Lena Peilicke, Viel allein hilft nicht viel Eine Analyse der lateinisch-englischen Wortverweise in Unterichtswerken für den Latein- und Englischunterricht, 82-102
Lena Peilicke (Berlin) analysiert in ihrem Artikel die lateinisch-englischen Wortverweise in Unterrichtswerken für den Latein- und Englischunterricht. Sie belegt, dass dies bisher in unterschiedlichem Maße erfolgt ist. Darüberhinaus untersucht sie, an welchen Stellen dies sinnvoll oder auch kontraproduktiv wirkt und wie die verschiedenen Sprachfächer aufeinander abgestimmt sind.
Katrin Siebel, Lateinischer Wortschatz als Brücke zur Mehrsprachigkeit? Eine Durchsicht des Aufgabenspektrums aktueller Lateinlehrwerke, 102-132
Der Artikel von Katrin Siebel (Berlin) versteht sich als ein Beitrag zur mehrsprachigen Wortschatzarbeit aus der Perspektive der Lateindidaktik. Nach theoretischen Vorüberlegungen, welche curriculare Vorgaben und entsprechende Bewertungskriterien miteinbeziehen, folgt eine Analyse der sprachenübergreifenden Übungen innerhalb der Lehrwerke. Dabei werden Übungstypologien herausgearbeitet und in Hinblick auf ihre Funktionalität betrachtet. Ein Resümee und Optimierungsvorschläge bilden den Abschluss des Artikels.
Theo Wirth, Unfaire Latein-Kritik, 133-140
Theo Wirth (Zürich) greift in seinem Artikel die Kritik von Elsbeth Stern auf, die behauptet, dass der Lateinunterricht bei dem Erwerb weiterer Fremdsprachen nicht hilfreich und auch aus einigen weiteren Gründen nutzlos sei. Wirth versucht dies zu widerlegen und wirbt vielmehr für eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Sprachfächer.
Reinhard Lamp, William Fynderne, † 1444, & Ehefrau Elizabeth Kyngeston St. Mary’s, Childrey, Berkshire, 141-156 // William Fynderne, d. 1444, & Wife Elizabeth Kyngeston Childrey, St. Mary’s, Berkshire, 157-171 (Fortsetzung zum Beitrag in Nr. 1/2010,136-205)
Reinhard Lamp (Hamburg) bietet eine ausführliche Beschreibung, Analyse und Interpretation einer Grabplatte mit mittellateinischen Inschriften aus Berkshire, Südengland. Ausgehend vom Abrieb der Grabplatte werden die grafischen und sprachlichen Schwierigkeiten der Inschriften des 15. Jahrhunderts eingehend erläutert und die stilistische Gestaltung des Textes im historischen Kontext dargestellt.
Reinhard Lamp (Hamburg) offers a detailed description, analysis and interpretation of a sepulchral brass with Latin inscriptions from Berkshire, UK. Starting from the rubbing of the brass, the author explains the graphical and linguistic difficulties of the 15th c. inscriptions and depicts the stylistic composition of the text in its historical context.
Neues zu den Alten Sprachen
finden Sie unter folgendem Link: http://bildungsklick.de/topic/alte-sprachen
Der Schülerwettbewerb LEBENDIGE ANTIKE 2011 wurde im September 2010 ausgeschrieben. Hier gehts zum Ausschreibungstext!
Mittlerweile sind die Preise vergeben. Ergebnisse im Heft 3/2011 von LGBB (im Druck)
Die nächsten Veranstaltungen:
DAV-Fortbildungsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der FU Berlin
Reihe:
Dialogi Berolinenses
Prof. Dr. Therese Fuhrer, Prof. Dr. Stefan Kipf, Dr. Josef Rabl
Glückskonzepte und Lebensbewältigung in der römischen Philosophie
In Zusammenarbeit mit den Instituten für Klassische Philologie an FU und HU Berlinveranstaltet der DAV, LV Berlin & Brandenburg, eine Fortbildungin der Reihe Dialogi Berolinenses: Neues aus der Wissenschaft für die Schule zum Thema
Glückskonzepte und Lebensbewältigung in der römischen Philosophie
Leitung: Prof. Dr. Therese Fuhrer (FU Berlin), Prof. Dr. Stefan Kipf (HU Berlin)
Referenten:
PD Dr. Stefan Büttner/Universität Potsdam : Antike
Glücksvorstellungen - ein Überblick (Arbeitstitel)
Prof. Andreas Fritsch/Berlin:
Didaktische Möglichkeiten der Seneca-Lektüre (Arbeitstitel)
Dr. Michael Lobe/Universität Bamberg:
Lebensziel Glück. Philosophieren mit Seneca und Cicero im Unterricht (Arbeitstitel)
Ort: FU Berlin, Rost-/Silberlaube, Hörsaal 02.
Zeit: Freitag, 13. Januar 2012, 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Eine Anmeldung bei Josef.Rabl@t-online.de ist aus organisatorischen Gründen (bis zum Jahresende 2011) erforderlich.
Ra 28.11.2011